IN ERDE

Drei symphonische Skizzen zum Moor.

5.1-Surround-Installation.

 

 

Formen des Nichts (Fortsetzung).

 

Wie lässt sich demnach eine Landschaft akustisch darstellen, die zunächst einmal vor allem durch die Abwesenheit von Klängen, durch ein Gefühl des Nichts, durch Stille charakterisiert ist? Die Leere einer Landschaft wird zum Unsichtbaren in der Malerei, der Stille in der Musik und dem Schweigen im Hörspiel... Eine akustische Auseinandersetzung mit dem Moor ist daher immer auch gleichzeitig ein Versuch der Darstellung des nicht Darstellbaren.

 

 

Suche.

 

Eine dominante Landschaft prägt eine Region, die Region prägt die Menschen, die seit langem in ihr leben, färbt den Klang ihrer Sprache. Sprache wiederum, die regionalen Dialekte sind damit ein Teil von Landschaft. IN ERDE folgt genau diesem Ansatz und setzt daher das Plattdeutsch der Region um Oldenburg in eine direkte Verbindung zum Moor.
Auf dieser Ebene erweitert sich dadurch die Auseinandersetzung mit Landschaft plötzlich zu einer Annäherung an die Region Oldenburg. IN ERDE ist als Stück deshalb auch der Prozess der Aneignung dieser Umgebung als Lebensraum, es ist das Vordringen zum Wesen, zum Charakter dieser Region und damit auch die Frage nach dem eigenen Zuhause, nach einer möglichen Form von Heimat und ihrer Funktion.
In genau diesem Punkt knüpft IN ERDE thematisch an sein Vorgängerstück ABSATZ an. Nur schlägt es bei gleicher Fragestellung genau die entgegengesetzte Richtung ein. Stellt sich in ABSATZ die Frage nach der Funktion von Heimat in der Annäherung an die eigene Wohnung, das eigene Zuhause, so ist es bei IN ERDE die gleiche Frage in der Annäherung an eine Landschaft des eigenen Lebensraumes.

IN ERDE

Drei symphonische Skizzen zum Moor.

5.1-Surround-Installation.

 

 

Formen des Nichts (Fortsetzung).

 

Wie lässt sich demnach eine Landschaft akustisch darstellen, die zunächst einmal vor allem durch die Abwesenheit von Klängen, durch ein Gefühl des Nichts, durch Stille charakterisiert ist? Die Leere einer Landschaft wird zum Unsichtbaren in der Malerei, der Stille in der Musik und dem Schweigen im Hörspiel... Eine akustische Auseinandersetzung mit dem Moor ist daher immer auch gleichzeitig ein Versuch der Darstellung des nicht Darstellbaren.

 

 

Suche.

 

Eine dominante Landschaft prägt eine Region, die Region prägt die Menschen, die seit langem in ihr leben, färbt den Klang ihrer Sprache. Sprache wiederum, die regionalen Dialekte sind damit ein Teil von Landschaft. IN ERDE folgt genau diesem Ansatz und setzt daher das Plattdeutsch der Region um Oldenburg in eine direkte Verbindung zum Moor.
Auf dieser Ebene erweitert sich dadurch die Auseinandersetzung mit Landschaft plötzlich zu einer Annäherung an die Region Oldenburg. IN ERDE ist als Stück deshalb auch der Prozess der Aneignung dieser Umgebung als Lebensraum, es ist das Vordringen zum Wesen, zum Charakter dieser Region und damit auch die Frage nach dem eigenen Zuhause, nach einer möglichen Form von Heimat und ihrer Funktion.
In genau diesem Punkt knüpft IN ERDE thematisch an sein Vorgängerstück ABSATZ an. Nur schlägt es bei gleicher Fragestellung genau die entgegengesetzte Richtung ein. Stellt sich in ABSATZ die Frage nach der Funktion von Heimat in der Annäherung an die eigene Wohnung, das eigene Zuhause, so ist es bei IN ERDE die gleiche Frage in der Annäherung an eine Landschaft des eigenen Lebensraumes.