Ballungen I (Amsterdam)

Soundscape-Stück.

 

 

a) Die Reihe Ballungen.

 

Das Leben vieler Menschen an einem Ort führt jedes Mal zu einem einzigartigen Ergebnis. Jede dieser Ballungen hat ihr eigenes Gesicht, ihren unverwechselbaren eigenen Charakter. In welcher Weise spiegelt sich nun dieser unverwechselbare Charakter einer Stadt auch in ihrem Klang, in ihren Geräuschlandschaften wider? Gibt es bei einer Stadt so etwas wie einen einzigartigen, individuellen 'Grundton' hinter ihren Klängen?

 

Eine Versuchsanordnung: Drei Städte, die jeweils in einem großen Spazier- bzw. 'Hör-Gang' für drei, maximal fünf aufeinander folgende Tage mit dem Mikrofon erkundet werden. Die dabei entstehenden Soundscape-Aufnahmen resultieren aus den unmittelbar vorgefundenen Situationen, sind oft bewusst auch Ergebnisse des Zufalls und des Augenblicks. Dieser unmittelbare Zugang zur Klangwirklichkeit bringt zwar nicht immer 'reine' und störungsfreie Aufnahmeergebnisse, dokumentiert aber vielleicht am ehesten die verschiedenen Ist-Zustände einer Stadt. Am Ende dieser Rundgänge steht dann ein Fundus akustischer Momentaufnahmen, der die Grundlage für die weitere Komposition bildet.

 

Es geht bei den Stücken der Reihe Ballungen jeweils also um eine dokumentarische Skizze, um einen Versuch von 'Augenblicks-Realismus'. Ziel der Aufnahmen ist nicht das Einfangen 'akustischer Postkartenmotive' oder eines touristischen Idylls. Das jeweilige Stück ist der Versuch einer Aneignung des zunächst fremden städtischen Raumes durch das Hören, eine akustische Suche nach dem individuellen Wesen und grundlegenden Charakter einer Stadt.

 

Die Stücke der Reihe Ballungen sind aufgenommen und abgemischt in der sogenannten Originalkopf-Stereophonie (binaurale Tonaufnahme) und daher angelegt für ein Hören über Kopfhörer.

Ballungen I (Amsterdam)

Soundscape-Stück.

 

 

a) Die Reihe Ballungen.

 

Das Leben vieler Menschen an einem Ort führt jedes Mal zu einem einzigartigen Ergebnis. Jede dieser Ballungen hat ihr eigenes Gesicht, ihren unverwechselbaren eigenen Charakter. In welcher Weise spiegelt sich nun dieser unverwechselbare Charakter einer Stadt auch in ihrem Klang, in ihren Geräuschlandschaften wider? Gibt es bei einer Stadt so etwas wie einen einzigartigen, individuellen 'Grundton' hinter ihren Klängen?

 

Eine Versuchsanordnung: Drei Städte, die jeweils in einem großen Spazier- bzw. 'Hör-Gang' für drei, maximal fünf aufeinander folgende Tage mit dem Mikrofon erkundet werden. Die dabei entstehenden Soundscape-Aufnahmen resultieren aus den unmittelbar vorgefundenen Situationen, sind oft bewusst auch Ergebnisse des Zufalls und des Augenblicks. Dieser unmittelbare Zugang zur Klangwirklichkeit bringt zwar nicht immer 'reine' und störungsfreie Aufnahmeergebnisse, dokumentiert aber vielleicht am ehesten die verschiedenen Ist-Zustände einer Stadt. Am Ende dieser Rundgänge steht dann ein Fundus akustischer Momentaufnahmen, der die Grundlage für die weitere Komposition bildet.

 

Es geht bei den Stücken der Reihe Ballungen jeweils also um eine dokumentarische Skizze, um einen Versuch von 'Augenblicks-Realismus'. Ziel der Aufnahmen ist nicht das Einfangen 'akustischer Postkartenmotive' oder eines touristischen Idylls. Das jeweilige Stück ist der Versuch einer Aneignung des zunächst fremden städtischen Raumes durch das Hören, eine akustische Suche nach dem individuellen Wesen und grundlegenden Charakter einer Stadt.

 

Die Stücke der Reihe Ballungen sind aufgenommen und abgemischt in der sogenannten Originalkopf-Stereophonie (binaurale Tonaufnahme) und daher angelegt für ein Hören über Kopfhörer.