Dude und Gerolt.

Musik und Klangcollagen für ein Freilichttheaterprojekt
nach einem Schauspiel von Thomas Willberger.

 

 

Im Mittelalter waren die Friesen in dem Gebiet rund um den heutigen Jadebusen stolze und vor allem freie und selbstbestimmte Menschen. So auch der Stamm der Lubben in Stadland (also dem Gebiet rund um das heutige Brake (Unterweser) und Rodenkirchen). Gegen Machtansprüche von außen setzten sie sich immer wieder erfolgreich zur Wehr. Besonders der Stadt Bremen und ihrem Rat waren diese schlecht zu kontrollierenden friesischen Familienstämme ein Dorn im Auge, denn nicht selten wurden die Bremer Handelsschiffe auf der Weser von diesen angegriffen und ausgeraubt.

 

Dieser historische Konflikt war Ausgangspunkt für ein groß angelegtes Freilichttheaterprojekt im Sommer 2009, veranstaltet auf dem Marktplatz in Rodenkirchen vom Verein Freilichtspektakel Stadland e.V.. In insgesamt 15 Aufführungen wurde die Geschichte der beiden Lubben-Brüder Dude und Gerolt erzählt, die sich trotz eines mit dem Bremer Rat geschlossenen Friedensabkommens durch einen Überfall auf die "Vredeborch" (Friedeburg) im Jahr 1418 gegen die Stadt Bremen auflehnten und dies schließlich mit dem Leben bezahlten.

 

 

Auf akustischer Ebene entstanden für dieses Projekt verschiedene Musikstücke und Geräuschcollagen, die die einzelnen Spielszenen miteinander verbanden, gleichzeitig atmosphärisch verdichteten und somit den Bühnenraum erweiterten. Das visuelle Schauspiel wurde somit auch ein wenig zu einem Hörspiel.

 

 

 


Dude und Gerolt.

Musik und Klangcollagen für ein Freilichttheaterprojekt
nach einem Schauspiel von Thomas Willberger.

 

 

Im Mittelalter waren die Friesen in dem Gebiet rund um den heutigen Jadebusen stolze und vor allem freie und selbstbestimmte Menschen. So auch der Stamm der Lubben in Stadland (also dem Gebiet rund um das heutige Brake (Unterweser) und Rodenkirchen). Gegen Machtansprüche von außen setzten sie sich immer wieder erfolgreich zur Wehr. Besonders der Stadt Bremen und ihrem Rat waren diese schlecht zu kontrollierenden friesischen Familienstämme ein Dorn im Auge, denn nicht selten wurden die Bremer Handelsschiffe auf der Weser von diesen angegriffen und ausgeraubt.

 

Dieser historische Konflikt war Ausgangspunkt für ein groß angelegtes Freilichttheaterprojekt im Sommer 2009, veranstaltet auf dem Marktplatz in Rodenkirchen vom Verein Freilichtspektakel Stadland e.V.. In insgesamt 15 Aufführungen wurde die Geschichte der beiden Lubben-Brüder Dude und Gerolt erzählt, die sich trotz eines mit dem Bremer Rat geschlossenen Friedensabkommens durch einen Überfall auf die "Vredeborch" (Friedeburg) im Jahr 1418 gegen die Stadt Bremen auflehnten und dies schließlich mit dem Leben bezahlten.

 

 

Auf akustischer Ebene entstanden für dieses Projekt verschiedene Musikstücke und Geräuschcollagen, die die einzelnen Spielszenen miteinander verbanden, gleichzeitig atmosphärisch verdichteten und somit den Bühnenraum erweiterten. Das visuelle Schauspiel wurde somit auch ein wenig zu einem Hörspiel.