Die Hölle von Donnerschwee.

Hörspiel- und Theaterprojekt des Staatstheaters Oldenburg
in Kooperation mit dem Lokalsender oeins und dem VfB Oldenburg.

 

Buch und Inszenierung: Michael Uhl.

Sounddesign und Schnitt: Christian Gude.

Dramaturgie: Matthias Grön.

 

 

Im Fußball gibt es zwei Kernpunkte, in denen für Fans und Verein alles zusammenläuft: die erste Mannschaft und in besonderem Maße das eigene Stadion. Das Stadion ist und war schon immer ein kultischer Ort mit hohem Symbolwert. Hier werden Fans und Verein zu einer Einheit, hier wird in einem starken Konzentrat gemeinsam gehofft, geliebt, gelitten, es wird geflucht, gehasst und gejubelt. Glaube und Resignation, Triumph und vernichtende Niederlage liegen hier dicht nebeneinander. Im eigenen Stadion wird Vereins- und auch Stadtgeschichte geschrieben, das sportliche und auch das wirtschaftliche Schicksal des Vereins entscheidet sich genau an diesem Ort immer wieder aufs Neue. Und nicht zuletzt ist das Stadion auch ein Ort politischer Interessen.

 

In seltenen Fällen entwickelt ein Fußballplatz durch seine besondere Lage oder Architektur im Zusammenspiel mit der Masse der Fans dazu auch noch eine ganz besondere Atmosphäre. Man spricht dann vom 'Geist' dieses Ortes und es fallen Beschreibungen wie 'Hexenkessel' oder 'Hölle'. Der Gegner betritt hier den Rasen jedes Mal mit großem Respekt.
Für Oldenburg war dieser 'Hexenkessel' bis zu Beginn der 1990er Jahre das alte VfB-Stadion an der Donnerschweer Straße. Wenn hier bis zu 18000 Zuschauer zu einem Spiel kamen, dann war der VfB-Platz nicht irgendeine Rasenfläche, dann sprach man von der 'Hölle des Nordens' und dem 'Geist von Donnerschwee'. Große Mannschaften wie Borussia Dortmund, der Hamburger SV oder FC St. Pauli sind hier aufgelaufen, Fußball-Größen wie Uwe Seeler, Siegfried Held oder Rudi Assauer erinnern sich noch heute an diesen Platz.

 

Die Hölle von Donnerschwee.

Hörspiel- und Theaterprojekt des Staatstheaters Oldenburg
in Kooperation mit dem Lokalsender oeins und dem VfB Oldenburg.

 

Buch und Inszenierung: Michael Uhl.

Sounddesign und Schnitt: Christian Gude.

Dramaturgie: Matthias Grön.

 

 

Im Fußball gibt es zwei Kernpunkte, in denen für Fans und Verein alles zusammenläuft: die erste Mannschaft und in besonderem Maße das eigene Stadion. Das Stadion ist und war schon immer ein kultischer Ort mit hohem Symbolwert. Hier werden Fans und Verein zu einer Einheit, hier wird in einem starken Konzentrat gemeinsam gehofft, geliebt, gelitten, es wird geflucht, gehasst und gejubelt. Glaube und Resignation, Triumph und vernichtende Niederlage liegen hier dicht nebeneinander. Im eigenen Stadion wird Vereins- und auch Stadtgeschichte geschrieben, das sportliche und auch das wirtschaftliche Schicksal des Vereins entscheidet sich genau an diesem Ort immer wieder aufs Neue. Und nicht zuletzt ist das Stadion auch ein Ort politischer Interessen.

 

In seltenen Fällen entwickelt ein Fußballplatz durch seine besondere Lage oder Architektur im Zusammenspiel mit der Masse der Fans dazu auch noch eine ganz besondere Atmosphäre. Man spricht dann vom 'Geist' dieses Ortes und es fallen Beschreibungen wie 'Hexenkessel' oder 'Hölle'. Der Gegner betritt hier den Rasen jedes Mal mit großem Respekt.
Für Oldenburg war dieser 'Hexenkessel' bis zu Beginn der 1990er Jahre das alte VfB-Stadion an der Donnerschweer Straße. Wenn hier bis zu 18000 Zuschauer zu einem Spiel kamen, dann war der VfB-Platz nicht irgendeine Rasenfläche, dann sprach man von der 'Hölle des Nordens' und dem 'Geist von Donnerschwee'. Große Mannschaften wie Borussia Dortmund, der Hamburger SV oder FC St. Pauli sind hier aufgelaufen, Fußball-Größen wie Uwe Seeler, Siegfried Held oder Rudi Assauer erinnern sich noch heute an diesen Platz.